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Dresden – lohnt sich das im Winter?

am
12. Januar 2019

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Herzlich Willkommen in einer der schönsten sächsischen Städten Deutschlands. Ich möchte euch in meinem ersten Beitrag mit nach Dresden nehmen und euch ein paar Tipps geben, was es alles in Dresden auch im Winter zu entdecken gibt.

Dresden ist eine relativ große Stadt mit 555.000 Einwohnern und ist die Landeshauptstadt von Sachsen.

Meinen Kurztrip habe ich im November gestartet, eine Woche vor dem eigentlichen Start des berühmten Dresdner Striezelmarkts. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, nicht in der Weihnachtsmarktzeit zu gehen, sondern die Vorweihnachtsmarktzeit entspannt in der Stadt zu genießen. Viele von euch denken sicher, dass der Winter nicht unbedingt die beste Reisezeit für eine Entdeckungstour in der deutschen Stadt ist, aber ich muss sagen, mir hat es gefallen. Es ist war zwar eisig kalt, aber die Stadt hat in dieser Jahreszeit auch ihr besonderes Flair, überall in der Altstadt findet ihr kleine Stände, die Glühwein oder die typische Thüringer Rostbratwürste verkaufen.

Unterkunft

Besonders empfehlen kann ich euch das Hotel Melia Innside by Dresden für einen Städtetrip. Ich bin wirklich ein Fan von den Melia Innside Hotels. In jeder großen Stadt findet ihr ein Innside Melia, das meist sehr zentral liegt. So auch das Melia Innside in Dresden, direkt in der Altstadt und an der Frauenkirche gelegen. Ein sehr gutes 4 Sterne Hotel mit leckerem Frühstück, bequemen Betten und stylischer Einrichtung. Das Highlight des Hotels ist allerdings die Rooftoop-Bar. Hier werden euch ungewöhnliche Cocktails mit Frischkäse, Chili und Schokolade serviert und ihr habt einen tollen Ausblick auf die Frauenkirche. Nicht ganz billig, aber es lohnt sich, wenn ihr auf Außergewöhnliches steht.

 

Die Altstadt – Die Frauenkirche

Wenn ihr schon direkt an der Frauenkirche seid, solltet ihr unbedingt auch die Kirche selbst im Inneren betrachten. Der Eintritt für die Hauptkirche und Unterkirche ist kostenlos. Zur Hauptkirche möchte ich gar nicht viel schreiben, setzt euch einfach in eine der Bänke und lasst die Stimmung auf euch wirken. Eventuell habt ihr sogar Glück und könnt einen Gottesdienst besuchen. Auch könnt ihr euch die Unterkirche anschauen und einen Eindruck über die damaligen Zerstörungen und den Wiederaufbau bekommen. Falls ihr auch den Kirchturm besteigen möchtet, kostet es euch 8 Euro Eintritt pro Kopf und ein bisschen sportliche Tätigkeit, dafür bekommt ihr einen Rundumblick über ganz Dresden. Aber Hinweis: Der Kirchturm darf während des Gottesdienstes nicht besichtigt werden.

 

Die Altstadt – Kneipen und Restaurants

Weiter geht das winterliche Sightseeing in der Altstadt. Vorbei am Zwinger, der Semperoper und der brühlsche Terrasse. Alles fußläufig gut zu erreichen. Meiner Meinung nach hat die Altstadt das schönste Flair von ganz Dresden. Gepaart mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten, die die Hintergründe der Zerstörungen des 2.Weltkriegs zeigen als auch, liebevoll dekorierte Erzfigurenläden sowie viele urige Kneipen und Restaurants, z.B. der Pulverturm, der Augustinerkeller oder auch das Dresden1900 die euch Hackepeter oder Bierbowle bieten.

Wenn ihr durchgefroren von der Sightseeing Tour kommt, zieht es euch sicher in einer der zahlreichen schönen Restaurants. Ich habe mich damals für das Dresden 1900 entschieden. Ein Museumsrestaurant mit typisch sächsischem Kellner, der auch wie in einer Straßenbahn bedient. Ihr sitzt auf alten Bänken einer Straßenbahn und die Einrichtung ist demnach auch so eingerichtet. Wirklich ein tolles Erlebnis und ein richtig leckeres Essen. Probiert unbedingt den Schnaps aus der Schaffnermütze, ich sag nur: „Über die Schnauze, in die Schnauze, sonst dröppelts“.

 

Szeneviertel äußere Neustadt

Wenn ihr noch etwas mehr von Dresden erleben möchtet, dann wagt euch über die Elbe in die Neustadt. Dem Szeneviertel schlechthin. Entweder ihr geht zu Fuß über einer der zwei Brücken und habt bei besonders bei Dunkelheit einen wunderschöne Aussicht auf die Gebäude der Altstadt oder ihr nehmt bequem die Straßenbahn. In der äußeren Neustadt, rund um die Louisenstraße tummeln sich zahlreiche Bars und Kneipen und viele Studenten. Im Gegensatz zur Altstadt ist hier alles sehr modern gehalten und einige Fassaden sind mit Grafittis verziert. Vorallem am Wochenende ist dort einiges geboten und ihr könnt euch auch im Winterdorf, ein kleiner Garten mit einer Hütte, mit Punsch oder Glühwein stärken. Ein bisschen wie in Kreuzberg, nur nicht ganz so verrückt und nicht ganz so groß.

Natürlich gibt es wie in jeder Zeit noch so viel zu entdecken, wie z.B. das Panometer (denkt dran, hier gibt es auch einen Shuttlebus von der Altstadt), der Schlossgarten, das DDR-Museum, das Hygiene-Museum und und und….dafür kommt man einfach ein zweites Mal wieder nach Dresden.

Dresden ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch im Winter, zwar ist es etwas kalt und ihr könnt nicht draußen flanieren, aber dafür hat Dresden zum Aufwärmen zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten und ein besonders Flair, wenn der Punschduft durch die Straßen zieht.

Also, auf nach Dresden.

Lasst gerne einen Kommentar da, was euch an Dresden besonders gefallen hat oder welche Sehenswürdigkeit ihr im Winter empfehlen würdet?

 

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2 Kommentar
  1. Antworten

    Sarah

    3. Februar 2019

    Huhu Desiree!
    Ich war 2015 im Winter in Dresden und habe da meinen Brieffreund nach Jahren des Schreibens das erste Mal live getroffen. Er hat mich auch mal in Szene-Viertel und ein altes Kino mitgenommen. Das war toll. Persönlich fand ich das Grüne Gewölbe ein totales Highlight und die Kunsthofpassagen. Toll ist da am Ende das Schokoladecafé… 😉
    Leider war ich nach dem Wintertrip dick erkältet aber das war es wert! Schöner Bericht. 🙂
    LG
    Sarah

    • Antworten

      Prinzessin auf Reisen

      4. Februar 2019

      Hey Sarah,
      das Schokoladencafé klingt ja lecker. Von Kaffee und Schokolade kann ich nicht genug bekommen😄 Das muss ich dann auf jeden Fall bei meinem nächsten Trip nach Dresden besuchen.

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